Allgemeine Lernschwierigkeiten und Motivationshürden bewältigen

Grundpfeiler des Lernens stärken

Bei Kindern mit einer Teilleistungsstörung wie Dyskalkulie oder LRS treten häufig Begleiterscheinungen auf, die das Lernen noch weiter erschweren. Besonders in den Bereichen der sogenannten kognitiven Stützfunktionen, wie der Konzentration, der Merkfähigkeit sowie des Abstraktionsvermögens sind gehäuft Schwierigkeiten zu verzeichnen. Diese kognitiven Stützfunktionen sind jedoch als wichtige Grundpfeiler wesentliche Voraussetzung, um Lesen, Schreiben oder Rechnen erlernen zu können.

Konzentration

Das Wort Konzentration meint die Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum willentlich auf eine bestimmte Tätigkeit zu lenken. Die Fähigkeit dazu hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab, eine davon ist der emotionale Zustand. Bin ich innerlich unruhig und angespannt, fällt es mir schwerer, konzentriert zu sein, als aus einer positiven Stimmungslage, einem Zustand der Ruhe und Entspannung heraus. Das Lernen mit LRS oder Dyskalkulie erfordert mehr Konzentration als bei nicht betroffenen Kindern. Dadurch ermüden sie häufiger und schneller. Auch haben sie durch zahlreiche Misserfolgserlebnisse ein so geringes Selbstvertrauen und eine Versagensangst aufgebaut, dass hieraus oft eine innere Unruhe und Konzentrationsschwäche hervorgeht. So ist ein Mangel an Konzentration und auffälliges, unruhiges Verhalten häufig Begleiterscheinung einer LRS oder einer Dyskalkulie und wird oft irrtümlich für eine ADHS gehalten.

Ich biete Ihrem Kind ein positives Lernumfeld, aus dem heraus Stress reduziert, Entspannung ermöglicht und Konzentration aufgebaut wird. So wird die Voraussetzung geschaffen, neues Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Zum Einsatz kommen hierbei bewährte Methoden und Programme zur Entspannung und zur Stärkung der Konzentrationsleistung.

Merkfähigkeit

Bei Kindern mit LRS und Dyskalkulie ist häufig auch die Merkleistung beeinträchtigt. Dies hat zur Folge, dass Lerninhalte nicht ausreichend lange im Arbeitsspeicher des Gehirns gehalten werden können, um sie mit bereits vorhandenem Wissen verknüpfen und bei Bedarf wieder abrufen zu können.

Bei Kindern mit LRS macht sich das u.a. durch eine geringere Merkfähigkeit für die gesprochene und geschriebene Sprache bemerkbar. Mündliche Anweisungen werden schwerer behalten, Auswendiglernen ist erschwert und neue Wortbilder nur mühsam behalten. Bei Kindern mit Dyskalkulie macht sich die eingeschränkte Merkfähigkeit besonders bei mündlich gestellten Aufgabe bemerkbar. Zwischenergebnisse werden vergessen und führen so zum falschen Ergebnis. Arbeitsaufträge werden nicht vollumfänglich erfasst, oft kommen nur die ersten oder letzten Informationsanteile an. Besonders schwierig zu merken sind solche Informationen, die einem bestimmten Ablauf zugrunde liegen, wie Zahlreihen, Rhythmen, Zeichenfolgen etc.

Um die Merkfähigkeit zu verbessern, vermittle ich in meinen Stunden bewährte Merk- und Lerntechniken und setze gezielt Übungen und Spiele ein, die an die Bedürfnisse Ihres Kindes angepasst sind. Diese helfen Ihrem Kind, seine Merkleistung zu verbessern und aufzubauen.

Abstraktionsvermögen

Eine ganzheitliche Herangehensweise bezieht Eltern und Lehrer mit ein. Die enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Therapeutin ist von unschätzbarem Wert, um das Lernumfeld optimal zu gestalten und den Lernenden bestmöglich zu unterstützen.

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